HOPPEDIZ - Produktübersicht

DIE GESCHICHTE DES TRAGENS

Babys zu tragen, ist so alt wie die Geschichte der Menschheit.

Das Bedürfnis nach Nähe ist Babys angeboren. Bei unseren nächsten Verwandten, den Affen, klammert sich das Jungtier mit Händen und Füßen am Fell der Mutter fest und wird von ihr ununterbrochen herumgetragen. Der Mensch hat sein Fell vor ca. 4 – 5 Millionen Jahren verloren. Trotz dieser langen Zeitdauer kommt ein Baby heute noch mit geschlossenen Händen und Füßen auf die Welt, damit es sich am „Fell“ der Mutter festkrallen könnte. Dieses „Wissen“ und Empfinden haben noch viele ursprünglichen Völker und tragen deshalb ihr Baby häufig bei sich. 

In unseren Kulturkreisen ist das Tragen durch veränderte Lebensumstände mit der Zeit „aus der Mode“ gekommen. Seit über 100 Jahren werden bei uns Babys im Kinderwagen chauffiert oder im Kinderbettchen aufbewahrt. In den 70er Jahren vollzog sich langsam aber sicher ein Wandel - zurück zu den Wurzeln der Nähe und Geborgenheit. Mütter fingen wieder damit an, Babys vermehrt zu stillen und auf ihrem Körper zu tragen. Beim Tragen hört und riecht das Kind Mutter oder Vater. Der enge Körperkontakt vermittelt ihm Geborgenheit und die sanften Bewegungen beruhigen es. Das Kind kann Blickkontakt mit den Eltern aufnehmen oder die Umgebung bewusst wahrnehmen. Ist es müde, kann es sicher und geborgen einschlafen. Je sicherer ein Baby an seine Mutter und auch seinen Vater gebunden ist, desto schneller ist es bereit, Beziehungen und Bindungen auch zu anderen Menschen einzugehen. Mit einem Tragetuch wird dem Baby die Nähe wieder gewährt, die es sich wünscht und braucht.